Verfasst von: Thea | 10. April 2011

Auf einem Tubus rumlutschen :)

Am Freitag hatte ich eigentlich Pläne. Eigentlich wollte ich zum Regionalmeeting von der Landesstiftung MikroMakro (das war letztes Jahr (Bilder) und hier noch etwas). EIgentlich. Uneigentlich wurde ich am Freitag aber operiert (Nasenpyramidenrepoistion).

Der Termin war um 9:30 Uhr, da ich aber mit meiner Schwester nach Ulm gefahren bin, war ich schon vor 8 Uhr schon in der Stadt. Ich bin noch kurz zur Schule gelaufen, um meiner Lehrerin zu sagen, dass ich auf keinen Fall mitkommen könne. In der Schule spricht mich der Direktor an, was ich denn von der stv. Schulleiterin wolle. Ich sagte es ihm, woraufhin er mich anpflaumte, dass ich das ja schon früher gewusst hätte und so (ich habe der Lehrerin am Donnerstag gesagt, dass ich wahrscheinlich nicht mitkäme, außer der Termin ist nachmittags). Ist ja nicht so, dass man am Vortag ab 17 Uhr in der Tagesklinik anruft und nach dem Termin fragt. Wenigstens kam sie nach kurzer Zeit hinzu und bestätigte meine Aussage.

Ab 9 Uhr war ich dann oben in der Klinik, um 10:15 Uhr sollte ich mich dann umziehen und so. Das hat mir die Anästhesieschwester Dorothea gesagt. Ich wurde im Vorbereitungsbereich mehrmals auf meinen vernarbten Arm und vernarbte Beine angesprochen. Kann ich schlecht was dran ändern… Nachdem der Anästhesiepfleger mehrmals erfolglos versucht hat, eine Viggo in meiner linken Hand zu versenken, durfte die Oberärztin der Anästhesie an meinen Arm und hat sie mitten im Unterarm versenkt. Rosa. :). Dann kam der zuständige Anästhesist, der mir Fentanyl verabreichte. Das brauche ich echt nicht wieder. Die Farben wurden hell und wieder dunkel, verzerrt, gerade, dieGeräusche ebenso abenteuerlich. Da drückte mir der Anästhesist auch schon die Maske ins Gesicht, was dank des Fentanyls an der Nase nicht wehtat. Mit Propofol war ich dann zügig im Reich der Träume.

Das erste, was ich dann wieder mitbekam waren die Sätze „Warum wird sie noch beatmet?“ „Sie wacht einfach nicht auf“. Laut einer Uhr war seit Einleitung über eine Stunde vergangen. Ich wäre gar nicht auf den gedanken gekommen, zu atmen, relativ schnell wurde dann aber der Ambubeutel abgestöpselt und ich durfte selber durch die LAMA atmen. Komisches Gefühl. Nach einigen Minuten kam aber auch die LAMA raus. Die OP selber ist wohl auch nicht so super verlaufen, Sättigung unter 70, Blutdruck  eine Zeit lang im selben Bereich. Die Schwester im AWR kannte ich auch, stv Bereitschaftsleiterin meines OV – auch sie heißt Dorothea. In dem Ram gabs dann ein paar Minuten ein Dorothea-Auflauf, wir waren gleich zu dritt *gg*.

Nach etwa 1,5h im Aufwachraum (ich wurde zügig immer wacher), durfte ich dann langsam wieder aufstehen. Als ich in der KJP einmal eine hübsche Commotio hatte, war sie die Fahrerin im KTW, der mich wieder auf Station gebracht hat. Also war es berechtigt als sie sagte „Jetzt bitte keine Umkippaktionen, du wirst ja gleich abgeholt“. Aber ich habs ohne umkippen geschafft *stolz* (Irgendwie müssen sich ja die 4 Monate gelohnt haben).

Am Abend habe ich es tatsächlich geschfft, mit meinen Eltern + Schwester in die Stadt zu gehen :).

 

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Responses

  1. du machst Sachen Thea 🙂 Aber ich habe mir schon von Kollegen erzählen lassen..manche Narkosemittel sind wirklich was feines 🙂

  2. Witzig, wenn man die Leute da kennt, oder? Ich bin jedenfalls froh, dass sie das alles gut hingekriegt haben. Gute Besserung!


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