Verfasst von: Thea | 31. Januar 2010

Skitour…

Zügig schiebe ich einen Ski vor den anderen, es geht nicht steil bergauf. Sieben andere tun es mir gleich, auf dem gleichen Weg, zur Schwarzwasserhütte.

Wo ist denn nur der Piepser, den Johannes vergraben hat? Wir müssen uns im Schneefall durch eine dicke Schicht Neuschnee graben, um ihn zu finden. Am anderen Ende der Hütte wird gerade eine Schneehöhle geschaufelt, damit wir die richtige Feinsuche und Punktortung lernen.

Es ist schon Abend geworden, eine Gruppe JIler steht vor der Hütte, unterhält sich. Es ist frich draußen, immerhin hat es aufgehört zu schneien. Das Bergsteigeressen war sehr gut, Reis mit Geschnetzelten und Salat, dazu ist das Hüttenpersonal sehr nett. Bals werden auch wir uns in unser kleines Lager zurückziehen.

Kratsch, ich bin schon wieder aus meiner Bindung gerutscht. Johannes und ich versuchen die Bindung irgendwie festzustellen, was uns aber nicht richtig gelingen mag. Wir blicken zum Rest der Gruppe hoch, die am Sattel das Gehen von Spitzkehren übt. Sobald auch wir oben sind, wollen wir noch die Hangsteilheit mit der Snowcard messen und beurteilen, danach einen Hang mit viel Tiefschnee abfahren, um die Buddeltechnik zu üben.

Mein Piepser zeigt noch 42 LE an, bis ich an der vergrabenden Platte auf dem LVS-Suchgelände bin, immer zu zweit suchen wir zwei eingeschaltete LVS-Geräte. Der Rest der Gruppe baut ein Tunnelsystem vor der Hütte, um sich die Zeit bis zur Abfahrt zu vertreiben.

Ich befinde mich im Sessellift. Auf der Skitour. Warum? Wir sind wohl zu schnell abgefahren, wir haben noch Zeit bis der Bus zurück zum Oberstdorfer Bahnhof fährt, also hat Max uns noch fünf Liftkarten organisiert, so dass wir noch eine Abfahrt auf einer präparierten Piste genießen können.

Der Zug ist voll, sehr voll. Aber im Rückblick auf das Wochenende, bei dem wir leider Aufgrund erheblicher Lawinengefahr keine großen Touren (bis auf Max, Sebastian und Johi zu einem Vorgipfel) unternehmen konnten, können wir auf der Heimfahrt wenigstens etwas entspannen, immer mit der Hoffnung im Kopf, dass wir nicht, wie auf der Hinfahrt, wegen vereister Weichen eine Verspätung von über einer Stunde haben…

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